Nachteilsausgleich

Nachteilsausgleiche sind Teil der „angemessenen Vorkehrungen“, wie sie in der UN-Behindertenrechtskonvention vorgesehen sind. Auf Hochschulebene sind sie im Hochschulrahmengesetz (HRG) verankert. Nach § 2 Abs. 4 des HRG haben die Hochschulen dafür Sorge zu tragen, dass behinderte Studierende in ihrem Studium nicht benachteiligt werden und die Angebote der Hochschule möglichst ohne fremde Hilfe in Anspruch nehmen können.

Es sind verschiedene Formen des Nachteilsausgleichs zu unterscheiden, wie beispielsweise Nachteilsausgleich in Bezug auf Studien- und Prüfungsleistungen oder in Bezug auf Organisation und Durchführung des Studiums.